Mittwoch, 28. Januar 2015

Fischi

Wer mich kennt, weiss, dass ich keine Meeres-oder See-oder Flussbewohner mag.
Meine Familie aber sehr wohl, und zum Beweis, hier bittesehr:



Garnelen im Pfännchen in Öl gebraten, mit Knofi und einem winzigen Schluck Cognac.  War wohl lecker.


Dazu gabs Papaya Salat, den ich immer nach Laune zubereite,diesmal mit Radieschen und Mango, mit Ingwer und Knoblauch, und einem Dressing aus Sojasosse, Reisessig, Öl, und etwas braunem Zucker. Und der unsäglichen Fischsosse....


Die Familie fands grossartig. Ziel erreicht.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Das Brot ist ein Brüller!

Klingt aufwändig, lohnt aber!
Zuerst wird eine Vinaigrette gekocht. EinZwei Schalotten fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten, Essig zufügen, salzen, zuckern pfeffern.
Bereitet nun die Füllungen zu.




Meiner Familie hat Thunfisch sehr gut geschmeckt. Dazu eine Dose Thunfisch (achtet bitte auf delphinsicheren Fang) mit Frischkäse vermengen, etwas Tomatenmark dazu und nach Wunsch würzen. Für die andere Fülle habe ich Tomaten entkernt und gewürfelt, Paprika geschält und ebenfalls gewürfelt, abermals mit Frischkäse verrührt und gewürzt (bisschen Schärfe ist da lecker, Schnittlauchröllchen auch lecker)
Jetzt nehmt ihr ein Baguette und schneidet es seitlich auf. Ihr höhlt es aus (die Füllung muss man unbedingt essen, durfte man als Kind ja nie, gell?), und beträufelt das Innere mit der Vinaigrette.





Jetzt die Füllung in das Brot geben, so dass man das Brot noch gut schliessen kann.



Bei den Thunfischbaguette sind gekochte Eier in der Mitte noch klasse.
Das Brot eng mit Frischhaltefolie umwickeln und in den Kühlschrank packen. Da bleibt es jetzt ein paar Stündchen.
Rausnehmen, auswickeln, in Scheiben schneiden.....herrlich!
Super auch als Appetizer wenn Gäste kommen, und mit der Füllung kann man auch wunderbar rumspielen.



Gefällt mir richtig gut!

Mittwoch, 14. Januar 2015

Russen Essen

Also. Wir haben da seit letztem Jahr einen Russen im Haus.
Beim Russen im Allgemeinen denkt man ja eher an Wodka und Borschtsch, aber unserer ist ein richtiges Leckermäulchen, und ich persönlich habe ihn noch keinen Alkohol trinken sehen.
Arnold kam, sah und siegte, und jetzt hat dieser Kerl nicht nur das Herz meiner Tochter, sondern auch meins ein Stück weit geklaut. Hundling.
Er liebt meine Küche, schnurrt und gurrt und hüpft und freut sich. Herrlich, die eigenen Kinder sind ja schon total abgestumpft, aber den Schwiegerkindern kann man immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Ich hätte ja gern 4 Töchter, wie Monsieur Claude, die mir dann multikulti-Schwiegersöhne an den Familientisch bringen. Mal sehen, was meine Jungs noch an Partnerinnen in petto haben.....aber ich schweife ab.
Der Russe im Allgemeinen isst viel. Sehr viel. Und hat einen ausserordentlichen Dessert Magen, der einen staunen lässt. Und er liebt Mehlspeisen. Unserer vergöttert Windbeutel, die ich auch hier schon mal meinem eigenen Fleisch und Blut gebacken habe.





250ml Wasser mit
60 Gramm Butter 
1 TL Vanillezucker und 
1 Prise Salz in einem Topf zum kochen bringen. Von der Herdplatte ziehen und 
150g Mehl auf einmal einrühren. Den Teig zum Kloss rühren und abbrennen. das heisst, auf der Herdplatte mit reduzierter Hitze so lange weiterrühren, bis er sich als Ball vom Topfboden löst.  Abkühlen lassen und 
4 Eier unterrühren. 

In einen Spritzbeutel füllen und hübsch auf ein Backpapier spritzen, entweder in Eclair-Form oder rund in Rosetten für Windbeutel.
Jetzt in den 200 C° heissen Backofen schieben, bei, ACHTUNG! Heissluft!
20 Minuten backen, herausnehmen und sofort heiss aufschneiden.
Füllen könnt Ihr nach Belieben, ich schlage Sahne, ziehe etwas Qaurk unter, süsse mit Puderzucker und mische Dosenmandarinen oder gefrorene Himbeerle unter.
Jetzt dem Arnold beim Essen und Dauergrinsen zusehen, zurücklehnen und Kaffee trinken.





Mittwoch, 7. Januar 2015

Wenn ein Brot sich schon "magique" nennt....

....da bluten mir eigentlich sofort die Ohren.
Es gibt ja Dinge, die ich nicht ausprobiere, weil ich die Namen so bekloppt finde. Was ja auch wiederum spinnert ist, oder? Also:
Baguette magique.
Wurde mir von einer Freundin empfohlen (Danke, Senta), und nach langem Zögern...(MAAAAAASCHIIIIIIIIICK)....hab ichs halt doch probiert. Ist ein Thermomix Rezept, und es klappt einfach nur wunderbar.
Ich steh sowieso auf Brot ohne Vorteig, weil ich spontan entscheide, ob ich Zeit und Lust auf Brotbacken habe.
So sieht das Baguette aus:









Und ich empfehle einfach nur gute Butter dazu.....





Gemacht wirds ganz easy-peasy, nämlich so:
 In einer Rührschüssel
1/4 Stück Hefe mit
300 ml Wasser verrühren ( handwarm), und mit
380 Gramm Mehl sowie
2 TL Salz verkneten
Der Teig bleibt sehr weich!
In der Schüssel lassen, abdecken und 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Ofen rechtzeitig auf 240 C° Grad heizen.
Den Teig auf eine gute bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen (ich mach das auf ner Silikonmatte), nicht kneten!!!
Und mit einer Teigkarte 4 Baguettes "abstechen".
Ich habe ein Baguetteblech, dass ich etwas einfette, aber mit Sicherheit kann man die Baguettes auch auf einem Backpapier backen.
Und nach Wunsch mehrere dünne Flûtes abstechen, oder 2 grosse Brote, oder Brötchen, suchts Euch aus.
240C°, ca. 20/25 Minuten, bitte auf Sichtkontakt backen, jeder Ofen ist anders.
Baguette maaaschiiiiiiikööööö. Was für ein blöder Name für ein tolles Brot :-)






Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mein Jahresrückblick

Ohje, das wird schwer......

Ich hatte wunderbare Erlebnisse im Jahre 2014, und die schlimmsten überhaupt.
Es war ein Jahr mit unheimlichen Höhen und ebensolchen Tiefen.

Im Januar war Urlaub angesagt, und ich wurde würdig von Marion, Zorra und Tom vertreten.

Im Februar hatte ich einen Sushikurs laufen und wieder liebe Blogger Freunde zu Gast, nur um mir kurz darauf einen Splitter in den kleinen Finger einzuziehen, der chirurgisch entfernt werden musste.

Im März habe ich das beste Huhn gegessen, in Form einer Tajine in Marrakesch. Eine Offenbarung.

Im April hingegen habe ich eine verunglückte Kur abgebrochen,und als Ersatz einen Urlaub gebucht, der eine Reise zu mir selbst war.
Und ich war bei Christian Mitteremeier in Rothenburg, das kann ich jedem nur empfehlen.

Im Mai habe ich meinen diesjährigen Lieblingskuchen bei Bine entdeckt.

Im Juni wurde ich so mit Spam Mails zugemüllt, dass ich im Juli die Kommentarfunktion ausgeschaltet habe, was eine Riesendiskussion ausgelöst hat :-)

Im August haben wir hier wieder gegrillt, es war ein Knaller.

Im September wurde ich wieder von AEG auf die IFA eingeladen.

Ich musste 43 werden, um im Oktober die beste aller Salatsossen kennenzulernen.

Im November starb meine Mutter.
Ich weiss jetzt, was trauern heisst, und wie schwer eine endgültige Verabschiedung wiegt.

Der November so wie der Dezember gingen irgendwie vorüber, und nun beginnt bald das neue Jahr.
Nele ist zu Besuch, füttert mich mit Pralinen und feiert zusammen mit Freunden morgen mit mir Silvester.

Ich wünsche Euch und mir ein gutes neues Jahr, voller Liebe, Glück und Achtsamkeit.
Sagt den Menschen, die Ihr liebt, dass Ihr sie liebt.
Machts gut, bis nächstes Jahr :-)




pssst: Nein, ich kann nicht wie durch ein Wunder fotografieren, das war Lars, Neles Freund ;-)
Danke, Lars.