Ich hoffe, alle Mütter unter uns hatten einen schönen Muttertag? Mit braven Kindern und Blümchen undsoweiter?
Mein Muttertag war schön, liebe Worte und eine schöne Kaffeetafel. Für die habe ich allerdings selber gesorgt, ich backe ja unheimlich gerne.
Ein Rezept in der essen&trinken hat es mir angetan. Das Ergebnis war gut, allerdings kam mir die Füllung gleich etwas viel vor.....und ich war auch am Zweifeln, ob die Standfestigkeit...
aber erstmal zum Rezept:
130 Gramm Butter mit
100 Gramm Zucker schaumig schlagen, nach und nach
4 Eigelbe und
4 EL Milch unterrühren.
140 Gramm Mehl mit
1TL Backpulver vermischen und unter die Ei/Butter/Zuckermischung rühren.
Auf zwei gefettete Backformen à 26cm verteilen und mit einer Teigkarte glattstreichen.
4 Eiweisse steif schlagen, nach und nach
120 Gramm Zucker einrieseln lassen.Die Baisermasse auf beide Formen gleich verteilen und jeweils
25 Gramm Mandelblättchen darübergeben.
Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 35-40 Minuten backen.
In meinem Ofen geht das gleichzeitig, da ich ein breiteres Modell habe. Im Rezept steht, dass man sie nacheinander backen soll, was ich für kaum realisierbar halte. Rührteig und Baiser stehen lassen kann der Masse nicht zuträglich sein, den Teig nacheinander zuzubereiten ist unwahrscheinlich viel Aufwand. Nun gut. Bei mir gehts ja auf einen Schwung.
Während die Böden also backen bereitet man die Füllung zu:
500 Gramm Rhabarber (ich habe 250 Gramm Erdbeeren und nur 250 Gramm Rhabarber genommen)
mit 120 ml Holundersirup (ich hatte nur Zitronensirup) und
60 Gramm Zucker aufkochen lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Das dauert ca. 5 Minuten.
Pürrieren.
3EL Stärke mit wenig Wasser vermischen, ins Kompott geben und erneut aufkochen lassen.
Das Kompott muss nun komplett abkühlen. Die Böden sind auch fertig, jetzt dürfen sie in der Form eine Stunde auskühlen. Hernach rauslösen, einen in 8-12 Stücke schneiden.
500 ml Sahne mit 2 Packungen Sahnesteif steif schlagen und das abgekühlte Kompott unterrühren.
Ab jetzt wurde ich stutzig....das war einfach viel!! Und ich ärgerte mich, dass ich nicht schon vorher irgendwo Gelatine eingebaut habe.
Erst wollte ich einen Teil der Masse einfach als Dessert hernehmen und den Kuchen nur mit der Hälfte bestreichen, aber dann beschloss ich, dass die sich bei essen&trinken ja was dabei gedacht haben.
Also: Tortenring um das Ding, unteren Boden hinein, Fülle drauf, geteilter Boden drauf.
Kalt stellen.
Ich habe ihn über Nacht kühl gestellt.
Am Muttertag den Ringe abgezogen und Gottseidank gleich das Foto gemacht, denn danach machte sich die Füllung selbstständig.....schön sah er angeschnitten nicht mehr aus, aber er war sehr, sehr lecker! Eine Art Bienenstich, irgendwie.
Ich würde beim nächsten Mal die Fülle mit Gelatine stabilisieren, und die Baisermasse nur auf einen der beiden Böden geben.
Oder anfrieren.
So oder so, zum Nachahmen empfohlen, aber nur MIT Gelatine. Hier die Vorher-Nachher Fotos:
Eieieieieiei.