Mittwoch, 26. August 2015

Milchmurksschnitte

Ich mag kein Convenience Food. In der Regel. Manches dann aber eben doch, und dann will ich ums Verrecken einen selbergemachten Ersatz. 
Das hat bei dem Milchschnitten Projekt nicht so gut geklappt. Und da braucht Ihr mich jetzt gar nicht trösten, Kinder und Freunde der Kinder, ich fands nicht gelungen.
Frage an die grosse Blogger Community: hat jemand ein Rezept, das funktioniert? Ich liebe nämlich diese kleinen, fiesen, flachen Dinger, und mache immer einen grossen Bogen um die Kühltheke, um nicht in Versuchung zu geraten.....weil EINE reicht eh nirgends hin. 
Rettet mich!  
 

 

Mittwoch, 19. August 2015

Toms Corner.....und das Schnitzel

Das Schnitzel – eine unendliche Geschichte !
Was liest man im weltweiten Netz nicht alles über ein zunächst mal ganz unscheinbares Stück Fleisch.
Da wird gestritten über die Dicke des Teiles, ob man von Panierung oder Panade spricht, ob man eine Sauce dazu ißt, wie muss die Garnitur aussehen – Sardelle, Kaper, Zitrone oder Zitrone , Sardelle, Kaper bzw. Kaper,.......
Liebe Schnitzelfreunde, aus Wien, Mailand oder wo auch immer Ihr Eure Pfanne erhitzt – erlaubt ist was schmeckt !
Ich persönlich bevorzuge das Schnitzel vom Schwein, die Panierung besteht aus Mehl, Semmelbröseln und verschlagenem Ei unter das ich ein wenig Sahne drunter hebe.
Die Schnitzel brate ich im Idealfall in Butterschmalz, wenn allerdings keines vorhanden auch mal im Rapsöl schwimmend aus.
Dabei wird die Pfanne geschüttelt und nicht gerührt, bis das Schnitzel beidseitig eine goldgelbe Panierung aufweist.
Im Idealfall, wölbt sich die Panierung, es bildet sich ein Wellenwurf, welcher aus einem guten Schnitzel ein perfektes machen soll.
Ob die perfekte Welle Auswirkungen auf den Geschmack hat, wage ich zu bezweifeln, aber ich freue mich auch immer wenn es klappt !

Als Beilage habe ich saisonale Pfifferlinge dazu gereicht und ne große Schüssel Salat
Ein Schnitzel ist keine Weltanschauung sondern einfach ein wunderbares Essen – deshalb Freunde, nicht streiten sondern einfach gut kochen :)
Küss die Hand“ , Euer Tom





Mittwoch, 12. August 2015

Kichererbse meets Pasta

Dieser grandiose Sommer endet immer noch nicht. Ich mag meine Zeit nach wie vor nicht länger als unbedingt nötig in der Küche verbringen. 
Hab aber blöderweise trotzdem Hunger. 
Nudelsalat? Nudelsalat. 
Egal ob der Kühlschrank sowie der Vorratsschrank voll oder leer ist.....irgendwas findet sich immer, was in den Salat wandern kann. Schnell Nudelwasser aufsetzen und kleine Rigatoni kochen. So, womit peppen wir die Nudeln auf....?
In diesem Fall rettete mich unter anderm eine Dose Kichererbsen, die ich in Öl angeschmurgelt habe, ein bisschen Zwiebelwürfel und Lauchzwiebel dazu, mit etwas Paprikakonfitüre und einem Klacks Senf abschmecken, salzen und pfeffern. Kleinen Schluck Brühe angiessen. Und, oh ja, da ist ja noch ein Glas in Essig eingelegte Paprika hinten im Schrank. Würfeln, rein damit.
Mit den noch heissen, gekochten Nudeln vermischen und abkühlen lassen. 
Kleine halbierte Cocktailtomaten dazu, und ein paar gesalzene Erdnüsse. Schnittlauchröllchen drüber. 
Die Tochter und die beste Freundin der Tochter aus dem Garten holen. Fragen, ob sie Hunger haben. Nein? Soso. 
Sicher.....?
 
 

 

Mittwoch, 5. August 2015

Tegernsee

Heute bleibt die Küche kalt. Ich bin in einem unheimlich inspirierendem Seminar bei Gertraud Gruber und verfeinere meine Fertigkeiten als Kosmetikerin. 
Das Seminar ist in Rottach Egern, und wer jetzt dabei an alte Leute und Trachtenhut denkt, hat.......recht. Rottach Egern ist ein bisschen wie der Gardasee im Lodenmantel. Ungefähr.
 Was mir hier beim Essen aufgefallen ist, freut mich sehr, denn viele der hiesigen  Restaurants nehmen zwar knackige Preise, achten aber auf Regionalität und Frische. 
Ich habe bis auf einmal hier sehr gut gegessen. Erfreulich gut. 
Ich wohne reizend im Hotel Adolphine, mit liebevollst gerichtetem Frühstück und freundlichem Personal. 
 
 
 
 
 
Vom See brauchen wir gar nicht reden, der ist einmalig schön. Und NEIN, Ihr sollt jetzt hier nicht alle Urlaub machen, sonst habe ich so ein Gedränge im Schwimmerbecken auf "meiner" Bahn 
 
 

Mittwoch, 29. Juli 2015

Mal ein anderer Mohnkuchen

Für Mohnkuchen lasse ich eigentlich fast alles liegen und stehen. Mohnkuchen ist GÖTTLICH!
Gut, man braucht hinterher ne professionelle Zahnreinigung plus Munddusche, aber der Genuss macht alles wett.
Meine Oma machte den besten Mohnkuchen aller Zeiten ( sie kam aus Oberschlesien), aber ihr Rezept hat sie mit ins Grab genommen, ich habe es leider nicht.
Ich mag diesen von Sarah Wiener gerne, aber manchmal brauchts etwas Abwechslung.
Und da kam mir dieser Tassenkuchen gerade recht. Easy-peasy, so wie ichs liebe.

Man nimmt von folgenden Zutaten je eine Tasse:
gemahlener Mohn
Gries
Mehl
Zucker
Öl
...und zusätzlich noch 4 Eier
Das wars schon. Zusammenrühren, gefettete Form, in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C für ca. 20-25 Minuten.
Ich habe ihn nach dem Abkühlen halbiert, mit Marmelade bestrichen und mit einer Marzipandecke versehen. Puderzucker obenauf......Fertig.