Mittwoch, 3. Februar 2016

...und schon wieder Gnocchi

Das Tolle an einem eigenen Blog ist ja, dass ich machen kann, was ich will. Zum Beispiel zweimal hintereinander das Gleiche Gericht posten.
Letzte Woche erzählte ich ja von Astrids wunderbaren Gnocchi....die gabs inzwischen bereits drei Mal, und ich werde nicht müde, die kleinen Scheisserchen in den Himmel zu loben.

Diese waren besonders gelungen.
Gnocchi habe ich zubereitet wie im Rezept letzte Woche angegeben.
Auf dem Markt bekam ich italienische Kirschtomaten zu fassen.
Diese habe ich halbiert und bei 150 °C Grad leicht überzuckert im Ofen mit der Schnittseite nach oben vor sich hinschmurgeln lassen.
Wenn sie fertig aussehen, rausnehmen.
Butter in einem Minitöpfchen bei leiser Hitze schmelzen, etwas Zitronensaft dazu, etwas Salz, etwas Pfeffer. Getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten kleinschnibbeln, ebenfalls dazugeben.
Auf die Gnocchi geben, Ofentomaten hinzufügen, etwas Käse darüber.....GRANDIOS!!!


Hätte ich noch frischen Basilikum gehabt, das wäre das I-Tüpfelchen gewesen.
Aber so gings auch ;-)

Mittwoch, 27. Januar 2016

Astrid ihr seine Gnocchi

Ihr wollt kichern? Dann schaut bei Astrid vorbei. Ihre Erklärung des italienischen Plural ist herrlich.
Ich selber habe lange in einer Kaffee-Bar gearbeitet, und habe unzählige "Expressos", "Latte Matschiatto für to go" und Dutzende "Capputschinos" ausgeschenkt.
Da haben mich die Knotschis von Astrid natürlich herrlich amüsiert :-D

Im Ernst: die Dingerle sind grandios. Was bin ich schon an labbrigen Gnocchi Teigen verzweifelt, was habe ich schon für Matsch im Topf gehabt. Man kanns nur mit Astrids Worten sagen....diese hier sind voll fluffig!!!!
Ich nahm:
500 Gramm Ricotta, etwas abgetropft,
2 Eigelbe,
1 TL Salz,
60 Gramm geriebenen Parmesan ( Okay, ich nehm den "Mängisch" unseres Affineurs...aber dazu müsst Ihr ins Allgäu kommen, den gibts nur hier. )
Das alles wird verrührt, und hernach werden
140 Gramm Mehl Type 405 vorsichtig untergehoben.
Der Teig ist batzig.
Nun mit bemehlten Händen ein/zwei EL der Masse herausnehmen, und auf einer Silikonmatte vorsichtig zu einer daumendicken Rolle formen. Kleine Stückchen abschneiden. Rillen gabs bei mir keine, weil halt.
Die abgeteilten Scheisserchen auf einem grossen mit Mehl und Gries bestreuten Teller zwischenlagern, bis der Teig verarbeitet wurde.




Wasser kochen lassen, salzen, runterschalten, warten, bis es nur noch simmert.
Einen Teil der Gnocchi hineingleiten lassen ( ich habs auf zweimal gemacht), und warten, bis sie an die Oberfläche kommen. Dauert etwa 2-3 Minuten.
Ich schmolz in der Zwischenzeit Butter, schubste eine Knoblauchzehe hinein, gab etwas Salz und etwas Zitronenabrieb dazu, bissi Pfeffer.....fertig.
Gnocchi herausheben, auf vorgewärmte Teller geben, Butter dazu, Käse obenauf.....der Himmel!
Danke, AT! 





Mittwoch, 20. Januar 2016

HippHippHurra!!!

Was bisher geschah:
Ich war hübsch im Urlaub in Ägypten, habe Weihnachten überlebt, habe wochenlang mit der Telekom gestritten, habe Silvester in Südtirol verbracht und wieder sagenhaft gegessen, hatte Geburtstag mit Käsefondue.....und das alles ohne Internet. Und NEIN....es war nicht besinnlich und toll, mal so ganz ohne online sein, ohne Emails, Festnetz und Kontakten über Facebook. Es hat GENERVT!

Und Ihr so? Alles wieder normal, oder seid Ihr noch am Plätzchenreste wegfuttern, oder etwa schon närrisch am Faschingskrapfen backen?
A propos backen: Jutta. Jutta wars wieder. Jutta ist es meistens, wenn es nicht Zorra ist.
Uns eint der süsse Zahn. ich mag Juttas Blog, weil er ungekünstelt ist, und ihre Sachen funktionieren.
Auch wenn man, wie ich, mal wieder nicht alle geforderten Zutaten im Haus hat.

Jutta hat das Rezept für diese wahrhaft göttlichen Nussecken von Peter.

Achtung: ABSOLUTE SUCHTGEFAHR! 

Ich nahm:

250 Gramm Mehl mit 1 TL Backpulver,









100 Gramm Zucker



1 Ei sowie



100 Gramm weiche (sic) Butter.



Daraus habe ich einen recht weichen Mürbteig

zurechtgeknetet.


Der durfte dann 30 Minuten in den Kühlschrank.
Der Ofen wurde auf 160 °C Umluft gestellt.
Nun wurde der Belag hergestellt.

200 Gramm Marzipanrohmasse wurden kleingeknibbelt und mit
2EL Rum vermengt. Dazu kamen 800 Gramm gemahlene (bei mir waren auch grob gehackte Sücke dabei) Nüsse.
In einem Topf habe ich 250 Gramm Butter geschmolzen und
200 Gramm Schmand sowie
250 Gramm Zucker hinzugefügt.
Das mit dem Nussgemisch vermengt.
Ein Backblech mit Backpapier versehen, den Mürbteig darauf ausgerollt, die Nussmischung darüber gegeben.
20-25 Minuten gebacken.
Nach dem Abkühlen wurden mit einem scharfen Messer Rauten geschnitten, und diese in Kuvertüre getunkt.
Fragt nicht, wie schnell die Dinger weg waren!!!
Achtung! Mein Rezept weicht von Juttas und Peters ab, zum vergleichen könnt Ihr den Links folgen.








































































Donnerstag, 31. Dezember 2015

Zwangspause


Ihr Lieben,
ein Glück gibt es Hotels, in denen man sich an Silvester verkriechen kann, und die einem INTERNET zu Verfügung stellen.

Durch ein "kleines Missgeschick" (O-Ton Telekom) wurde nämlich meine Leitung gekappt, sowie meine Zugangsdaten gelöscht. Träumchen, oder? So abseits, wie ich wohne, komme ich nämlich auch mobil nicht ins Netz.

Mit viel Glück lest Ihr nächste Woche wieder von mir, dann gibts Nussecken.

Ich würde mir ja gerne fürs nächste Jahr Weltfrieden wünschen, um mal Sandra Bullock aus Miss Undercover zu zitieren. Ob das klappt? Okay, ne Nummer kleiner: Wenn jeder in seinem Mikro-Kosmos ein bisschen auf den anderen aufpasst, ab und an trotz Wut im Bauch mal die Schnauze hält und den Ärger wegatmet, und man seinem Nächsten auch mal was nachsieht...dann wär das schon was. Und öfter mal die Freundin anrufen ( Hey, meine Königsdisziplin), die Kinder loben, die Kassiererin anlächeln, oder sich beim Postboten bedanken, dass er sich bei jedem Mistwetter auf den Hof kämpft. Und, ganz wichtig:
Dem Mitarbeiter bei der Telekom NICHT die Pest an den Hals wünschen. Darin üb ich mich seit zwei Wochen.
In diesem Sinne: Rutscht gut rüber, macht Euch was leckeres zu Essen, Lächelt und denkt Euch ein "OOOOOHM"
Bis 2016 ;-)


Aktualisierung am 05.01.2016
Nein, leider immer noch kein Internet. Es bleibt spannend.




Samstag, 12. Dezember 2015

In eigener Sache: Oh, Du Schreckliche?

 
Neulich war ich bei meiner Lieblingstante in München. Gegen Ende unseres Treffens frug sie mich, ob ich schon alle Weihnachtsgeschenke beinander hätte, und brachte zum Ausdruck, wie sehr sie diese Vorweihnachtszeit dick habe, verbunden mit diesem Geschenkestress. Erst letzte Woche sprach ich mit einer Kundin, die sich beklagte, das sie jetzt heim müsse, und sich regelrecht wegsperren, sie MÜSSE ENDLICH das Plätzchenbacken anfangen, sie hab noch nicht usw. 
Und Kleinkindmütter jagen von einem Krippenspiel im Kindergarten zum Vorflöten und Eselstreicheln in der Schule zum nächsten Weihnachtsbasaar der Gemeinde.
Von der ursprünglichen Bedeutung der heiligen Nacht will ich gar nicht anfangen, wer denkt beim heutigen Konsum schon noch an den religiösen Hintergund? Die Wenigsten.
 
Ich habe vor einigen Jahren das Gas rausgenommen, mich mit meinen Eltern und meinen Freundinnen besprochen, und wir vereinbarten, uns nichts mehr zu schenken. Desgleichen mit meinem Gatten, und die inzwischen erwachsenen Kinder bekommen nun jährlich zu Weihnachten einen Kurztrip von uns mit uns geschenkt, und wir 5 geniessen diese Zeit als Familie sehr miteinander.
 
Plätzchen gibt es nach Art meiner Mutter: Ich backe eine Sorte, wenn ich Zeit finde und Lust habe, diese werden dann gegessen, falls sichs wieder ergibt, back ich andere, und auch diese werden nicht weggesperrt oder versteckt, sondern gegessen und genossen. 
Danke Mama, für diese entspannte Art der Weihnachtsbäckerei, alles andere würde mich in den Wahnsinn treiben.
 
Es gibt an Heiligabend was Leckeres zu essen, festlich, aber nichts allzu ungewöhnliches, sondern Dinge, die mir leicht von der Hand gehen. An den Feiertagen gibts ganz normale Küche, oder wir frühstücken spät und lang und lassen Mahlzeiten ausfallen, weil wir nachmittags ins Kino gehen, oder 4 von uns skifahren ( ich hasse Schnee, daran ändert auch Weihnachten nix, willsagen, die eine, die dann einfach alleine daheim bleiben darf, bin ich).
 
Worauf ich hinaus will: 
 
Natürlich hat man gewisse Verpflichtungen wie Weihnachtsessen oder Schulveranstaltungen. Und unser Kind wird immer das begabteste Hirtenkind im Krippenspiel sein, oder die schönste Singstimme haben, ohne Frage. 
Und wenn die lieben Kleinen so gerne Kokosmakronen essen, dann backt man halt nochmal welche. 
 
Aber macht nicht alles mit. Es gibt da ein Zauberwort, das heisst : Nein. 
Ein Nein zum Anderen ist oft ein Ja zu mir selber. Ich muss nicht noch vor Jahresende alle Freunde nochmal einladen, ich muss nicht dem Postboten, der Putzfrau, dem grummeligen Nachbarn was schenken, weil Adventszeit ist. Der Postbote bekommt ab und an ein Stück Kuchen, wenn ich grad einen fertig habe, die Putzfrau freut sich bestimmt auch im Februar über eine wunderbare Handcreme, und dem grummeligen Nachbarn kann man mal ein Lächeln schenken. Ich muss nicht noch mehr essen, und noch mehr einkaufen, weil mal 3 Tage die Läden nicht geöffnet haben. Wir haben doch alle eine einigermassen organisierte Speisekammer, stimmts? Tolle Nudeln oder ein Risotto schütteln wir doch immer ausm Ärmel, respektive ausm Vorrat.
 
Und es geht auch mal ohne dieses Zuviel. Es geht sogar ohne Baum. Und wenn Euch das schmücken stresst...die Kinder lieben es. Lasst die das erledigen, und nehmt einen kleinen Baum,  der beim Umfallen nicht soviel Dreck macht, und Plastikkugeln statt Glas. Geht alles. Aber nehmt Euch um Himmels Willen etwas Druck aus dieser Adventszeit. Die stille Zeit. Und falls Ihr total aufgeht im Backen und Schlemmen und Schmücken und Einladen und Weihnachtsmarkt und 5 Gänge Menü.....dann haut rein! Solange es Euch Spass und Freude bringt habt Ihr um diese Jahreszeit den Jackpot gewonnen.
 
Ich verabschiede mich allerdings in den Urlaub, die Sonne und Soma Bay rufen.
Eine wunderbare Adventszeit, wie auch immer Ihr sie verbringen möchtet. 

:-)))