Mittwoch, 11. April 2012

Reschtle

Mein Schweinefleisch beziehe ich von einem Nachbarn, der schwäbisch-hällische Schweinchen hat. Es schmeckt köstlich, und das Gewissen bleibt rein, weil die Tiere einen ganzen Acker für sich haben, eine Grube zum suhlen und eine Hütte zum schlafen und kuscheln. Sie dürfen ein feines Leben führen, bevor sie auf den Teller kommen.

Wenn von einem Schweinbraten....



.....was übrig bleibt, freu ich mich schon aufs Reste-Essen am nächsten Tag.
 Dann schneide ich eine Zwiebel in feine Ringe und dünste sie an. Wenn es das Wetter zulässt, mache ich das draussen, ich mag den Geruch im Haus nicht gern. Zwiebeln ordentlich braun werden lassen ( das dauert ein bisschen...mit etwas braunem Zucker werden sie besonders schön ) und dann vom Herd ziehen. In eine Schüssel umfüllen und in der gleichen Pfanne zwei rohe, in hauchdünne Scheiben gehobelte Kartoffeln braten. Salzen, und wenn sie bissfest und gar sind ebenfalls umfüllen. Den übrigen Schweinebraten in Streifen schneiden und anbraten. Rosmarin dazu.



Zwiebeln, Kartoffeln und Schweinchen mit etwas Fingersalz auf ein aufgeschnittenes Brot ( in meinem Fall eine Seele ) vom Bäcker Eures Vertrauens schichten. Dann in einen Kontaktgrill geben...das Brot schön rösch werden lassen....dann eine Serviette auf den Schoß legen und loslegen.


Schmeckt besser als der Braten, ich schwör!